3 gute Gründe

Neben meinem Angebot an Workshops für Lernen und Erfahrung in der Gruppe biete ich Einzelsitzungen, in denen wir uns ganz deinem persönlichen Anliegen widmen. Mit meiner Arbeit begleite ich dich darin, dich selbst im Spiegel deiner Sexualität zu entdecken und weiter zu entwickeln, deine erotischen Fähigkeiten zu erweitern und dein Potenzial als sinnliches und sexuelles Wesen zu leben. Was kann für dich ein Grund sein, zu mir in die Einzelarbeit, aber auch in Workshops zu kommen?

 


 Du bist unzufrieden oder dir geht es nicht gut mit deiner Sexualität, deiner Körperlichkeit und deinem Sein in der Welt und in Beziehung. Das können Anliegen rund um das Thema Orgasmus und Erregung sein, Themen von Scham und Unsicherheit, auch wie du dich in deinem Körper zu Hause fühlst oder wie du mit dir, deinen Beziehungen und anderen Mitmenschen in Kontakt bist. Vielleicht hast du schon Therapieerfahrung, warst damit aber unzufrieden, bist nicht wirklich weitergekommen oder wurdest dort sogar abgelehnt und bist nun auf der Suche nach einem somatischen Ansatz, der dir hilft, dich besser zu spüren und ganzheitlicher zu verstehen.

Du hast einfach ein allgemeines oder konkretes Interesse, eine Frage rund um deine Sexualität, deine Körperlichkeit und dein Sein in der Welt und in Beziehung und hast Lust, mehr darüber zu erfahren. Vielleicht weißt du gar nicht so genau, was es in diesem Bereich alles zu lernen und zu entdecken gibt, bist aber offen für Neues und bereit, dich selbst besser kennen zu lernen, suchst nach Input, wie du mehr Lust, Genuss und Lebenskraft in dein Leben bringen kannst und willst deine Sinnlichkeit und sexuelle Neugierde vertiefen und Unbekanntes erforschen.

Du betrachtest du dich selbst als erotischen Forscher, hast dich bereits verstärkt mit deiner Sexualität auseinandergesetzt und siehst darin ein Feld für andauernde Persönlichkeitsentwicklung und/oder spirituelles Wachstum im Verständnis eines Sinn-vollen Lebens in Verbundenheit.

 

Grundlegend

Entsprechend deinem Anliegen erarbeite ich mit dir einen individuellen Ansatz, der deinen Bedürfnissen gerecht wird. Tragende Elemente sind die Arbeit mit Atmung, Stimme, Bewegung, Berührung und Massage, Meditation und Achtsamkeit, bewusster Kommunikation und kreativem Forschen. Immer integriere ich körperbasierte Methoden, die dich darin unterstützen Impulse wahrzunehmen wie Grenzen zu wahren, konzentriert bei dir zu bleiben als auch in Begegnung und Kontakt zu gehen sowie Kraft und Ruhe zu entwickeln.

 

Die Basis meiner Arbeit ist Sexological Bodywork als ein Ansatz, der somatisches Erleben und Lernen, bewusste Kommunikation und sexologisches Wissen wertvoll verbindet. Weitere Einflüsse meiner Arbeit sind die Schule des sexuellen Tao nach Mantak Chia und Inspirationen aus dem Neo-Tantra, welche trotz all ihrer Unterschiedlichkeit  die bewusste und ganzheitliche Auseinandersetzung mit der Sexualität als Entwicklungsfeld eint und die hilfreiche und spannende Übungen für die eigene somatische Praxis bereit bieten. Mit meinem Hintergrund in Holistic Bodywork unterstütze ich dich, ganzheitlich Zusammenhänge deiner Themen auf allen Ebenen – körperlich, emotional, mental und energetisch – wahrzunehmen. Mein bisheriges Lernen ermöglicht mir traumasensitives Arbeiten, wobei ich keine ausgebildete Traumatherapeutin bin.

 

So sehr Sexualität meist der Ausgangspunkt unserer gemeinsamen Arbeit ist, lade ich dich dazu ein, deren Auswirkungen und Zusammenhänge in andere Lebensbereiche hinein zu entdecken. Ob Alltag, Partnerschaft und zwischenmenschliche Beziehungen, berufliche oder sonstige Ziele, Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders oder spirituelle Fragen: Was all unseren Bemühungen und Handlungen zu Tiefe und Qualität verhilft, ist das Lernen von bewusstem Tun und Sein, das Denken und Fühlen zu sinnlicher Intuition verbindet. Voraussetzung ist dabei, dass du lernen und Veränderung möchtest.

 

In all meinen Angeboten eröffne ich Dir einen geschützten Raum, in dem du dir, deinen Grenzen und Möglichkeiten frei begegnen kannst.

 

 

Begegnung Der Grundsatz unserer gemeinsamen Suche sind Wertschätzung, Achtsamkeit und Offenheit. Im Mittelpunkt stehst du und
dein Anliegen, die Form unseres Miteinanders besprechen wir gemeinsam.  Ich will dir begegnen und vertraue auf Deine Selbstverantwortlichkeit, dein eigenes Lernen maßgeblich mitzugestalten. Es liegt bei dir, mit deinen Fragen, Wünschen und Interessen unsere Coaching- und Körperarbeit-Sessions zu inspirieren. Ob du ganz konkrete Fragen und Interessen hast oder dich auf ein forschendes Experiment einlassen willst, das dich, deine Körper- und Selbstwahrnehmung fordert: Wir legen gemeinsam den Rahmen fest und lassen zugleich angemessenen Freiraum, um spontanen Impulsen zu folgen.

Unsere gemeinsame Arbeit kann spielerisch, lustvoll und leicht sein, aber genauso lehrreich, herausfordernd und konfrontativ. Ich erkunde mit dir dein Wesen, deine Welt, deine Sexualität und deine eingebrachten Themen und unterstütze dich darin, deine Imaginationskraft, deine kreative Gestaltungskraft und sexuelle Lebensenergie weiterzuentwickeln. Vertrauen und Ehrlichkeit ist hier auf beiden Seiten unbedingte Voraussetzung, kann aber auch das eigentliche Lernziel sein.

 

Erleben + Lernen Unsere gemeinsame Arbeit kann ganz unterschiedliche Formen annehmen und sich auch im Laufe der Zeit immer
wieder verändern, falls du dich auf eine langfristigere Entwicklung einlassen willst. Du kannst deinen Alltag für die Dauer einer Session bei Seite lassen, das Gelernte aber auch mit tieferem Verständnis für Zusammenhänge integrieren. Gerne möchte ich mit dir beide Seiten des Seins – Vertiefung und Leichtigkeit – erforschen.

Ein Fokus unserer Arbeit kann das Erleben selbst sein. Das Ausleben, Fühlen, Hineintauchen und spielerische Experimentieren ist eine Qualität an sich, die uns oft aus unterschiedlichen Gründen verwehrt bleibt und erst gelernt sein will. Der Fokus des Lernens stellt die Freude am Neuen und Unbekannten in den Mittelpunkt. Hier liegt das Potenzial deines persönliches Wachstums verborgen. Du kannst konkrete und praktische Interessen einbringen oder mich fragen, was du schon immer wissen wolltest. Wir können das vertiefen, was schon da ist, schauen, was gerade bei dir ansteht und entdeckt werden will und wo deine Visionen liegen.

 

Unser Körper ist der Träger unseres Selbst, als Medium und Kommunikationsmittel vermittelt er zwischen Innen und Außen, Denken
und Fühlen, Fleisch und Geist. Mehr in uns und unseren Körper zu kommen, unsere Impulse und Bedürfnisse wahrzunehmen und in uns präsent und lebendig zu sein, ist die Grundlage für ein erfülltes und selbstbestimmtes (Sex-)Leben. Der Körper verinnerlicht all unsere Erfahrungen, unser Denken und Handeln, die sich im Laufe unseres Lebens zu Mustern und Gewohnheiten ausbilden. Nicht nur familiäre und andere biographische Einflüsse, sondern auch gesellschaftliche Werte und Normen sowie kollektive Traumata sind tief in unserer Identität verankert. Unser physischer, emotionaler, mentaler und energetischer Körper bilden eine untrennbare Einheit, die respektiert und gelebt werden will. Die Arbeit mit dem Körper und somit auch unseren ureigensten Ausdrucksmitteln wie Atem, Stimme und Bewegung, aber auch ganz konkret mit unserer Haut, Muskeln und anderen Strukturen oder eben unseren Genitalien hilft uns, uns selbst zu regulieren, unsere Grenzen zu wahren als auch zu erweitern und die Verbundenheit unseres Seins auch über den Körper hinaus zu erfahren.

 

Sexualität ist ein Bedürfnis, Ausdruck und Streben, das nicht erst mit einem Gegenüber beginnt. Sexualität ist nicht nur das, was wir tun,
sondern vor allem das, was wir sind, wenn wir uns in einem ganzheitlichen Verständnis als geschlechtliches Wesen begreifen – welche Formen von Sexualität wir momentan auch immer ausleben mögen oder welchem Geschlecht wir uns zugehörig fühlen. Unser geschlechtlicher Körper beeinflusst unser Fühlen und Sehnen. Unsere Familie, Freunde und soziale wie gesellschaftliche Realität prägt widerum, wie wir uns als körperliches und geschlechtliches Wesen wahrnehmen und verwirklichen können. Von Anbeginn unseres Lebens wird unser Sein durch Beziehungen geprägt und beeinflusst, wie wir uns in unserem Lebensraum bewegen und positionieren. Sexualität als Beziehungsbegriff schließt unsere ganze Welt mit ein und fordert uns auf, uns bewusst mit ihr in Beziehung zu setzen, um unserem Sein Lebendigkeit und Verbundenheit zu geben und Verantwortung zu leben.

Schon das Üben von Selbstliebe, der Erregung und Sinnlichkeit an sich selbst, ist ein wichtiger Schritt, um echtes Selbst-Bewusstsein zu entwickeln und sich auf ein Gegenüber einlassen zu können. Beim Sex mit einem vertrauten oder unbekannten Partner können wir unserer Lust freien Lauf lassen, aber auch auf Ängste, Scham und Missverständnisse stoßen. Über die Muster unserer Erregung, sexuelle Techniken und Praktiken zur Verwöhnung und Steigerung unserer Empfindsamkeit aber auch unsere körperlichen, emotionalen und mentalen Potenziale gibt es viel zu erfahren. Oft bringen uns ehrliche Fragen schon auf den Weg zu einer offenen Antwort. Wenn wir unsere sexuellen Wünsche und Bedürfnisse nicht ausleben (können), schlägt sich unser Frust, unsere Traurigkeit oder Unerfülltheit oft auf unsere partnerschaftlichen aber auch sozialen Beziehungen und andere Lebensbereiche nieder. Die Verbindung zwischen Sex und Sexualität zu erkunden, macht uns vom eigentlichen Geschlechtsverkehr unabhängig, der dann wiederum freier erlebt werden kann.

 

Sex kann mehr sein als reines Vergnügen (auch wenn dies schon ein ziemlich guter Anfang ist). Das Erforschen deiner Sexualität ist eine
Reise zu deinen Fragen, Konflikten und Ängsten – und auch zu deinen Träumen, Phantasien und Begierden. Sex ist der aufmerksame Sinn für Detail und Geste. Je mehr du deinen inneren Impulsen gewahr wirst und sie offenbarst, desto tiefer kannst du dich fallen lassen und desto klarer erkennst du dich selbst in aller Fülle und Ganzheit.

Unsere Sexualität ist ein so komplexes Wesen wie die Welt und wir selbst, denn sie ist ein Zwitterwesen aus Wunsch + Wirklichkeit, innerem Suchen und äußerem Sein, kindlicher Angst und heroischem Aufstand der Leidenschaften. Sexualität ist gleichbedeutend mit dem Menschsein, wenn wir dabei nicht nur von Sex sprechen, sondern von der Kommunikation zwischen und mit Körper, Geist und Welt. Je mehr wir von wertenden Kategorien Abstand nehmen, unserem eigenen Spüren achtsam folgen und uns mehr und mehr selbst vertrauen, desto unwichtiger wird die Unterscheidung zwischen „normalem“ Sex und anderen Spielarten wie Fetisch, zwischen Masturbation und Selbstliebe, zwischen Sexualität und Alltag oder auch einfach: Gut und Böse, Geilheit und Liebe. In einer bewussten Sexualität finden wir ein weites Feld, dass uns Wachstum auf allen Ebenen verspricht. Hier können wir uns annehmen, wie wir sind und damit spielen, wie wir gerne sein wollen, wir können alle Identitätsaspekte erforschen, die sich in uns auftun und dem lustvoll nachspüren, was wir uns sonst nicht trauen, was uns Angst bereitet oder uns vor uns selbst schämen lässt.

Das Erkennen, dass all unsere Empfindungen menschlich und immer Ausdruck eines tief verankerten Bedürfnisses sind, hilft uns, uns selbst anzunehmen und besser zu verstehen. Dass Stärke, Führung, Entscheidungs- und Handlungskraft ebenso positive wie negative Qualitäten haben wie Hingabe, Annahme, Durchlässigkeit und Demut eröffnet uns einen ganz neuen Blick auf unsere sexuellen und zwischenmenschlichen Möglichkeiten. Die lustvolle und bewusste Erkundung dieser Pole, aber auch all den Zwischentönen, macht uns frei und unabhängig. Angst, Schmerz und Scham zeigen sich in uns sowohl als psychische als auch physische Reaktion oder chronische Verankerung. Das Einlassen auf körperliche wie geistige Entspannung und Hingabe, aber auch Präsenz, Achtsamkeit und Tatkraft tragen dazu bei, uns überkommenen Grenzen und vergangenen Erfahrungen anzunähern und intensive wie erfüllende Qualitäten in unser sinnliches Erleben integrieren zu können. Bewusst gelebte Sexualität macht lebendig und frei.

 

Sinnlichkeit macht uns zum lebendigen Menschen. Mit unseren Sinnen nehmen wir die Welt wahr und in uns auf, nehmen
aber auch uns selbst wahr und treten in Kontakt mit anderen. Sinnlichkeit und damit auch Intimität zu lernen und zu leben macht das Leben intensiver, lässt uns Verbundenheit mit uns, unseren Mitmenschen und Welt erfahren und ist der Schlüssel zu einer bewegten, bewussten und erfüllenden Sexualität.