Mit Orgasmic Yoga erforschst du die Liebe zu dir selbst, deinem Körper und deiner Sinnlichkeit. Du begibst dich auf eine sinnlich-spielerische Reise, auf der du deine Sexualität als Selbstliebe immer weiter entfalten und immer wieder neu entdecken kannst.

Wieso Orgasmic Yoga?

Masturbation ist unser intimster Umgang mit uns selbst und unserer Sexualität. Für manchen Menschen ist die eigene liebe- oder lustvolle Berührung jedoch voller Scham undenkbar, langweilig oder frustrierend. Häufig läuft Selbstbefriedigung nach den immer gleichen Erregungsmustern ab, die wir im Laufe unseres Lebens perfektionieren. Oft dauert unsere Praxis nur wenige Minuten, ist auf Phantasien oder visuelle Stimulation durch Pornos angewiesen oder von Heimlichkeit und Scham geprägt. Viele Menschen stellen irgendwann fest, dass trotz Orgasmus und Ejakulation keine wirkliche Befriedigung einsetzt, stattdessen spüren sie einen mehr oder weniger starken Energieverlust bis hin zu Lustlosigkeit oder Depression. Masturbation kann gerade dann sogar zwanghafte Züge annehmen.

Was ist Orgasmic Yoga?

Die Praxis des Orgasmic Yoga ist ein Freiraum nur für dich selbst oder auch für dich und deine*n Parter*in. Mit Orgasmic Yoga übst du dich in einem Ritual der Selbstliebe. Dabei ist das Ziel nicht unbedingt der Orgasmus (auch wenn der Höhepunkt durchaus willkommen ist), sondern das bewusste Spüren deiner sexuellen und erotischen Energie, so wie sie sich in diesem Moment zeigen will – oder auch nicht. Eröffne deinem Körper neue Empfindungsspektren und entdecke ihn als deine größte erogene Zone. Finde deinen Weg, erotische Kraft und Fähigkeiten zu entwickeln oder zurückzugewinnen. Durch regelmäßige Praxis kann die sexuelle Energie Eingang in den Alltag finden.

Als Ausdruck deiner Selbstwertschätzung vertiefst du die Intimität mit dir selbst und erlaubst alles, was in diesem Moment sein will. Damit ist Orgasmic Yoga sowohl tiefe körperliche Schulung als auch verkörperte Meditation. Du begeben uns auf die Suche nach deinem Ausdruck von Sinnlichkeit und begegnest dabei vielleicht Vorbehalten, Unlust, Ängsten und Scham, aber schließlich – Annahme, Kreativität, Liebe, Lust und Leidenschaft. Du begegnest dir selbst – im bewegenden Raum zwischen sein und werden.

 

Unsere gemeinsame Arbeit

Ich begleite Dich in Deinem Lernen, wie Du vor allem mit Atmung, Bewegung, Berührung und einer Menge Kreativität und Forscherlust neben einem Repertoire an bestehenden Übungen deine eigene Praxis entwickeln kannst. Unsere gemeinsame Arbeit kann körperliche Übungen, Aufgaben für zu Hause und Witnessing  umfassen. Zur Inspiration erhältst du Anleitungen zu möglichen Übungen. Du kannst eine einmalige Einführung erhalten, die theoretisch oder praktisch sein kann. Sinnvoll ist jedoch eine Begleitung über einen Zeitraum von mindestens 3 Sitzungen. Aus deiner eigenen Praxis zu Hause zwischen den Sessions kannst Du Deine Erfahrungen, Fragen und Einsichten mitbringen, über die wir uns austauschen und uns aufkommenden Themen praktisch und im Gespräch widmen können.

 

Wir arbeiten gemeinsam mit:

  • Witnessing (Wertfreies Wahrnehmen durch mich als Zeugin)
  • Meditationen

  • Atem- und Stimmübungen

  • Bewegung und Tanz

  • spezielle Orgasmic Yoga-Übungen

  • Erlernen von Berührungstechniken
  • Wissen, Übungen und Körperarbeit zu sexueller Erregung und der Entstehung bzw. dem Abbau von Erregungsmustern
  • Tools und Toys

  • Materialien und Anleitungen für zu Hause zur Inspiration

 

 

Selbstliebe in der Gruppe, wirklich?!

Orgasmic Yoga kannst du als tägliche Praxis ganz alleine für dich zu Hause genießen. Es kann aber auch eine ganz neue transformierende Ebene und Tiefe entstehen, wenn man diese Energie in einer Gruppe teilt. Daher biete ich auch Orgasmic Yoga-Gruppenworkshops an einzelnen Abenden oder über einen längeren Zeitraum an. Bei dieser intimen Tätigkeit, die wir sonst eher heimlich, zum Gefallen einer Partnerin oder eines Partners oder in erstaunlicher Geschwindigkeit ausüben, fällt es nicht leicht, sich offen und verletztlich, lust- und kraftvoll oder auch vergnüglich und albern anderen Augen zu zeigen. In einer Gruppe hast du jedoch Raum für deine ganz eigene Weise, um dich so wertzuschätzen, wie es sich für dich richtig anfühlt. Wieviel Nacktheit du zeigen möchtest, wieviel Kleidung du tragen möchtest, wie expressiv oder vertiefend du dich zeigen möchtest – wie weit du vor und mit der Gruppe gehen möchtest, entscheidest du selbst. Für die Teilnahme an einem Gruppenworkshop ist es nicht wichtig, ob du schon über Vorkenntnisse im Orgasmic Yoga verfügst oder nicht.